Unser Moschtkeller wurde von uns, bis zur Idee daraus eine „Besenwirtschaft“ zu machen, als reiner Lagerraum genutzt. Früher muß es ein Weinkeller gewesen sein. Da wir nur ein kleines Stück Rebfläche besitzen, und der größte Anteil unserer Betriebsfläche Äpfel ausmacht, sind wir auf die Idee gekommen „Moscht“(Apfelwein) herzustellen. So entstand auch gleich der Name unsere Besenwirtschaft.

An der Wand wo heute die langen Tische stehen, standen noch 2 alte Weinfässer.  Das eine Fass ist unsere heutige Theke.
Sonst war in dem Keller außer Krimskrams nichts zu finden.
Über Jahre hinweg ging Alexandra Ihrer großen Sammlerleidenschaft nach und hat sich so den größten Teil der Innenausstattung ergattert.
Die massive Tischreihe ist Eigenarbeit des Moschtkeller-Chefs Markus.

Leider konnte uns niemand das genaue Alter des Hauses sagen.
Es war nur in Erfahrung zu bringen, dass ein Christian Schappacher, welcher 1820 in Ramsbach geboren wurde, mit seiner Frau auf diesem Hof lebte. Die beiden heirateten im Jahre 1845. So weiß man nur, dass die Vorfahren ab dieser Zeit hier lebten, man weiß aber nicht, ob das Haus nicht schon vorher erbaut wurde. Mutmaßungen zufolge ist der Keller älter (ca. 1750, geschätzt von einem Bauhistoriker). Ganz interessant sind die Lehmarbeiten an der Decke die noch aus dieser Zeit oder vorher stammen. Wir haben nur die Zwischenbalken gestrichen, die Lehmarbeiten wurden nicht bearbeitet. Ebenso konnte uns auch niemand sagen, wie die verzierten Stützbalken in den Keller kamen, bzw. woher sie stammen. Für einen Keller sind sie sehr aufwendig gearbeitet. 

Nun wünschen wir Ihnen einen wunderschönen Aufenthalt in unserem Moschtkeller. Lassen Sie sich für ein paar Stunden in die gute alte Zeit zurückversetzen bei einem Glas Moscht und einem Dinnele.

Ruhetag: 
Montag
Dienstag
Mittwoch
Öffnungszeiten: 

Herbstsaison:

6. September bis 4. November 2018

Donnerstag bis Samstag ab 17.00 Uhr
Sonn- und Feiertags ab 16.OO Uhr