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Ansprechpartner vor Ort

Tourist-Information Trier Tourismus und Marketing GmbH
An der Porta Nigra, 54290 Trier
Telefon: +49 651 / 978080
E-Mail: info@trier-info.de
Webseite: http://www.trier-info.de

958 erhielt Trier das Marktrecht. Der Hauptmarkt wurde zum Zentrum des mittelalterlichen Triers mit

  • der Steipe, dem Festhaus des Stadtrates mit unmittelbarem Zugang zur Stadtkirche St. Gangolf (durch das kleine Barocktor an der Südseite zu erreichen - die Kirche selbst ist völlig von Häusern und Verkaufsständen umbaut)
  • dem offiziellen städtischen Ellenmaß (Rekonstruktion) an der Steipe
  • Pranger (in der südlichen Ecke des Marktes versetzt rekonstruiert)
  • Zugang zum Dom
  • Zugang zum Judenviertel
  • sowie Zugang zu insgesamt sechs Straßen

Nach dem Normannensturm von 882 verlegte der Erzbischof den Marktplatz vom Fluß auf den heutigen Standort; das Marktkreuz von 958 erinnert noch an diesen Vorgang. Das Original des Kreuzes befindet sich im Stadtmuseum Simeonstift, der Säulenschaft bildete ursprünglich eine römische Granitsäule des Doms.

Der Marktbrunnen von 1595 zeigt den Hl. Petrus, Schutzpatron sowohl des Doms als auch der Stadt, obenauf. Er ist umgeben von den vier Kardinaltugenden des guten Stadtregiments, Gerechtigkeit, Stärke, Mäßigkeit und Klugheit (Originale im Stadtmuseum Simeonstift), aber auch von kleinen Ungeheuern und Schabernack treibenden Äffchen.

Der Brunnen wie auch der Dom, die Pfarr- und (frühere) Zunftkirche St. Gangolf sowie die Steipe nahmen alle Anteil an dem dreihundertjährigen Ringen zwischen den Trierer Bürgern und den jeweiligen Erzbischöfen um die Stadtherrschaft. Zwischen dem 10. und 12. Jahrhundert waren die Trierer Erzbischöfe sowohl die geistlichen als auch die weltlichen Herren geworden. Der Dom war als Bischofskirche das kirchliche Zentrum der Stadt. Dem Selbstbewusstsein des Bürgertums tat dies keinen Abbruch: Dank einer großzügigen Schenkung der reichen Metzgerswitwe Adelheid von Besselich konnten die Bürger den Kirchturm ihrer Marktkirche St. Gangolf erhöhen und besaßen damit schlussendlich den höchsten Kirchturm der Stadt. Auf diese symbolische Provokation musste der Bischof reagieren. Er hatte jedoch nur genügend Geld, um 1515 einen der beiden Türme des Domes, den Südturm, mit einem zusätzlichen, gotischen Stockwerk zu erhöhen.

Das weltliche Gebäude der Steipe wurde von der Stadt direkt in Sichtweite des Doms mit trutzigen Zinnen und Gewappneten, die auf den Dom ausgerichtet sind, errichtet, damit der Erzbischof es jeden Tag sah. Trier erlangte jedoch nie die Reichsunmittelbarkeit, und 1595 ließ der damalige Erzbischof den Marktbrunnen mit dem Hl. Petrus in seiner Doppelfunktion als versöhnliche Geste errichten.

Trier besitzt nur wenige Fachwerkhäuser - die römische Steinbautradition hielt sich hier schon alleine wegen der Verfügbarkeit an großen Mengen antiken Steinmaterials.

Wissenswertes in Zahlen

  • Durchschnittliche Höhe: 126 m
  • Niederschlag: 750 mm/m²
  • Einwohner: ca.110.000
  • Gründung:  ca. 16 v. Chr.
  • Dialekt: Trierer Platt, moselfränkisch
  • Fluss: Trier liegt im mittleren Moseltal in der Mitte einer Talweitung. Der Großteil der Stadt liegt am rechten Moselufer.

Weitere Ferienregionen in Rheinland-Pfalz

Highlights
in der Umgebung von Trier

Am Naturfreibad 1, 55469 Simmern
Habersberg 1, 54411 Hermeskeil
Burg Grimburg, 54413 Grimburg
Südstraße 26, 56288 Kastellaun
Hochwald 1, 54429 Schillingen
Am Markt 1, 56288 Bell
Erhohlungsgebiet Erbeskopf, 54424 Thalfang
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Tipps für Trier

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Erlebnisführungen Trier

Bei einer der Führungen entführt Sie ein Zenturio im Glanz seiner Paraderüstung in jene Zeit, als Rom die Welt regierte - und der Kaiser in Trier die Geschicke des Imperiums leitete.

Plötzlich stehen die Zuschauer inmitten jener ereignisreichen Zeit - und das nicht nur als passive Beobachter! Spannend, unterhaltsam und humorvoll nimmt einem der Zenturio mit auf eine bewegte Zeitreise. Er entreißt den Mauern der Porta Nigra ihre vielfältigen Geheimnisse: kostbare und rätselhafte, vergnügliche und düstere. Unversehens erwachen dabei all jene zum Leben, die in diesem Tor ein- und ausgingen: Kaiser und Krieger, Bischöfe und Barbaren, lebendig Eingemauerte und teuflische Dämonen. Und Schritt für Schritt drängt sich der Verdacht auf: Nicht nur die Porta Nigra - auch dieser Zenturio birgt ein großes, überraschendes Geheimnis...

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Weinkulturpfad

Am Amphitheater beginnt der rund eineinhalb Kilometer lange Weinkulturpfad, wo man einiges über Weinanbau und auch das Leben eines Weinstocks lernst.

Natürlich bekommst Du auch Gelegenheit zur Weinverkostung: In einem der Weinkeller in Olewig, einem Winzerdorf am Ende des Weinkulturpfades., denn dort grenzt eine kleine Weinstube an die nächste. In diesen finden auch immer wieder, über den Tag verteilt, Weinverkostungen statt, so dass man die Moselweine aus der Region einmal selbst schmecken und probieren kann – sehr empfehlenswert!

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Römerbrücke (UNESCO-Welterbe)

Die Trierer Römerbrücke über die Mosel stellt den ältesten römischen Brückenbau nördlich der Alpen dar. Auch heute noch ist sie von ihren Ausmaßen und ihrer Stabilität her dem modernen Verkehr problemlos gewachsen.

Konstantin Basilika

Die sogenannte Basilika - der Thronsaal Kaiser Konstantins - ist der größte Einzelraum, der aus der Antike überlebt hat. Die Römer wollten durch die Architektur Größe und Macht des Kaisers ausdrücken, was Ihnen hier besonders eindrucksvoll gelang: die riesige Halle ist so groß, dass ein 7-Sekunden-Nachhall auf die große Orgel antwortet! Die Ausmaße der Basilika verblüffen selbst im 21. Jahrhundert noch. Die "Aula Palatina" ist 27,2 m breit, 33 m hoch und 67 m lang - mit einer vorgelagerten Eingangshalle sogar 75 m! Seit Mitte des 19. Jahrhunderts wird die Palastaula als die erste und älteste protestantische Kirche im katholischen Trier genutzt.

Ausflugsziele in der Region Hunsrück

Esperantostr. 28, 55411 Bingen
Neuer Markt 2, 54411 Hermeskeil
Schlossplatz 4, 55469 Simmern
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Hochwildschutzpark 1, 55494 Rheinböllen
Schulstraße 16, 55469 Simmern
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Kulturelles Angebot
in Trier

Natürlich sollte man in der ältesten Stadt Deutschlands auch die ältesten Bauwerke Deutschlands besichtigen, oder besser gesagt, was von ihnen noch übrig ist. Das wohl bekannteste davon dürfte die Porta Nigra sein.

Das imposante Gemäuer ist ein zentraler Treffpunkt in Trier und nicht zu übersehen. Aber auch die Kaiserthermen, oder das Amphitheater sind einen Besuch wert. Letztlich verfügt Trier über so viele Sehenswürdigkeiten, dass die Stadt an einem einzelnen Tag gar nicht besichtigt werden kann. Doch neben den vielen Sehenswürdigkeiten, kulturellen Events und einer spannenden Museen Landschaft, in der man von römischen Wagenrennfahrern bis barocken Kurfürsten, von Konstantin dem Großen bis Karl Marx einen bunten Strauß an ehemaligen Bewohnern Triers kennenlernen kann, verwöhnen die vielen Cafés, Bars, Restaurants und Gaststätten in Trier die Besucher mit einem vielfältigen kulinarischen Angebot.

Zur lebendigen Gegenwart der beliebten Stadt an der Mosel gehören die vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten in der Fußgängerzone rund um den Hauptmarkt. Dort entspannt man nach der Shopping-Tour in einem Café und genießt das bunte Treiben. Oder man besucht eine der grünen Oasen in der Stadt, sie bieten einen Platz der Ruhe zum Entspannen und Luftholen im städtischen Treiben.

Die Jugend favorisiert den zentral gelegenen Palastgarten, tagsüber zum Sonnenbad und abends zum gemeinschaftlichen Grillen. Aber Trier, das ist auch die Stadt am Fluss. Eine romantische Schifffahrt auf der Mosel oder ein Besuch im ehemaligen Fischerdorf Zurlauben machen den Städtetrip nach Trier perfekt. Übrigens gehört der Wein zu Trier wie die Römer und renommierte Weingüter und Sektkellereien haben hier schon seit vielen Generationen ihren Stammsitz. Diese vielfältigen Erlebnismöglichkeiten, gepaart mit der Nähe zu Frankreich und Luxemburg machen Trier zu einem besonders interessanten Reiseziel.