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Sie suchen eine passende Unterkunft für Ihren Besuch in der Lüneburger Heide?

Lüneburger Heide- ein Fest für die Sinne

Welche Bilder sieht man zuerst vor seinem inneren Auge, wenn man an die Lüneburger Heide denkt?

An lila blühende weite Heideflächen, an weiß-silbrige Birken, grünen Wacholder und Kiefern, an Schäfer und Schnucken oder reetgedeckte Häuser?

Das alles bietet die Lüneburger Heide, doch sie steht noch für weit mehr.

Entdecken Sie die lebendigen und bunten Seiten der Lüneburger Heide.
Die einmalige Landschaft und Vegetation bietet ein wechselndes, vielschichtiges und spannendes Naturerlebnis, das in Europa einzigartig ist. Idyllische Dörfer, beeindruckende Städte, jede Menge Kulturschätze machen diese Region zu einem einzigartigen Urlaubsziel.

Und ganz nebenbei gibt es in der Lüneburger Heide bundesweit die meisten Freizeit-, Erlebnis- und Tierparks, wie den bekannten Freizeitpark Heidepark Soltau. Auch der Wildpark Lüneburger Heide, der Weltvogelpark und der sehr bekannte Serengetipark sind absolut einen Besuch wert.

Egal, ob man nach Ruhe und Erholung sucht, die Natur mit allen Sinnen erleben will, auf der Suche nach Kulturschätzen ist oder einen aufregenden Aktivurlaub erleben will, in der Lüneburger Heide gibt es für jeden Geschmack die passende Unternehmung und das passende Erlebnis.

Erkunden Sie eine der spannendsten Regionen Deutschlands!

Lage

Die Lüneburger Heide liegt im Nordosten des Bundeslandes Niedersachsen.

Sie erstreckt sich im Norden von Lüneburg bis nach Celle und von Walsrode im Westen bis Uelzen über eine Fläche von7.400 km². Geografisch wird das Gebiet in die Luhe-Heide im Norden, die Hohe Heide (Wilseder Berg) im Westen, die Ostheide und die Südheide unterteilt.

Karte Lüneburger Heide
shutterstock.com - Thorsten Link

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Aktiv in der Region

Die Lüneburger Heide ist auf Grund ihrer überwältigenden Natur und ihrer kaum vorhandenen Höhenmeter ein Paradies für Freizeitsportler. 

Wandern

Zahlreiche Wanderwege erschließen die Heide. Der längste Fernwanderweg, der „Heidschnuckenweg“ verbindet auf 223 Kilometer mehr als 30 Heideflächen, die unter Naturschutz stehen. Eine besondere Art des Wanderns in der Lüneburger Heide führt auf uralten Pilgerpfaden von Kloster zu Kloster und wird eine Wanderung auf dem Weg zu sich selbst.

Rad fahren

Auch Radfahrer genießen die Heide.
Radfahren ist eine ideale Möglichkeit, die Vielfalt zu erkunden und zu genießen. Die vorwiegend ebenen Flächen prädestinieren die Region für einen entspannten Radurlaub. Genießen Sie mehrere hundert Kilometer gut ausgeschilderte Radwege durch die eindrucksvolle Natur und durch malerische Dörfer.

Entstehung und Erhalt

Die Lüneburger Heide ist Teil der norddeutschen Geestflächen. Die meist sandigen Hochflächen bildeten sich vor allem in den letzten beiden Eiszeiten, die Massen an Sand und Geröll zurückließen.

Die nährstoffarmen, sandigen Böden der Geest sind ideal für Eichen, Kiefern, Birken. Diese So bewaldet fanden Steinzeitmenschen die Lüneburger Heide vor.

Und wo war die Heide? Natürliche Heidelandschaften finden sich in Mitteleuropa selten. Daneben gibt es Heideflächen, die von Menschen hervorgebracht wurden, wie die Lüneburger Heide. Eigentlich wäre das norddeutsche Flachland von Wäldern bedeckt. Doch Menschen, die seit der Bronzezeit Ackerbau und Viehzucht in dieser Region betrieben haben, hinterließen offene Flächen und lichte Wälder. Dies schuf Raum für die Heide, die nährstoffarme Bodenverhältnisse bevorzugt.

Die typische Heidelandschaft mit blühenden Erika-Pflanzen und Wacholderbüschen erfordert viel Pflege. Das übernehmen seit Jahrhunderten Heidschnucken, eine Schafrasse, die nur in der Lüneburger Heide vorkommt. Die Heidschnucken fressen die jungen Baumtriebe ab, lassen die Heidepflanzen jedoch stehen und erhalten so die baumlose Heidefläche.

shutterstock.com - Sandra Lorenzen-Müller

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Kanu fahren

Zahleiche kleine Flüsse und Bäche durchziehen die Heide.

Manche stehen unter Naturschutz, andere dürfen mit Kanus befahren werden, die man vor Ort leihen kann. Der aufmerksame, rücksichtsvolle Beobachter kann hier einiges Interessante entdecken.  Gleiten Sie mit Ihrem Kanu über das glasklare Wasser, vorbei an knorrigen alten Erlen und lassen Sie einfach die Seele baumeln.

Kutsche fahren und reiten

Niedersachsen ist als Pferdeland weit über die Grenzen bekannt. Die bequemste Art die idyllische Heidelandschaft beschaulich zu erkunden, sind Kutschfahrten. Sie werden in allen Heideorten angeboten. 

Für einen Reiterurlaub ist die Lüneburger Heide mit ihren insgesamt 1.450 km umfassenden, gut beschilderten Reitwegen geradezu ideal und bietet ein unbeschwertes und unvergessliches Reiterlebnis zu jeder Jahreszeit.

Ob Halbtagesausritte oder ausgedehnte Tagestouren – das dichte Routennetz ermöglicht mit seinen Verbindungswegen immer eine spontane Zieländerung.

Die durch Heideflächen, Moorgebiete und ausgedehnte Wälder reizvolle Region mit seinen pferdefreundlichen Bewohnern ist ein wahres Eldorado für Reiter!

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shutterstock.com - John Kehly

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Sehenswertes
Celle

Eine stimmigere Fachwerk-Altstadt, in der gleichzeitig reges Leben herrscht, findet man in Niedersachsen kaum. In Celle wachsen die Gegensätze zum harmonischen Gesamtbild, begegnen sich Geschichte, Gegenwart und Zukunft. Allein in der Altstadt sind über 500 liebevoll restaurierte, selbstverständlich unter Denkmalschutz stehende, Fachwerkhäuser zu bestaunen.

Ein malerisches Bild, das einen unvergesslichen Eindruck hinterlässt. Im Erdgeschoss der uralten Häuser, die teils noch aus dem 16. Jahrhundert stammen, trifft man immer wieder auf hübsche kleine Läden, so dass auch einem außergewöhnlichen Shopping-Erlebnis nichts im Wege steht.

Am westlichen Rand der Altstadt steht das bedeutendste Bauwerk der Stadt, das Schloss. Es geht auf eine Burganlage aus dem 13. Jahrhundert zurück. Die Schlosskapelle gilt als einzige noch unversehrt erhaltene frühprotestantische Hofkapelle in Deutschland.

Celle ist eine Stadt zum Verlieben.

Das Landgestüt Celle

Tiere der Rasse Hannoveraner sind weltweit als Reit- und Turnierpferde bekannt und begehrt. Das Landgestüt Celle, gegründet 1735 auf Erlass von Kurfürst Georg II. von Hannover, ist das Zentrum für die Zucht der Warmblüter.

Rund 120 Hengste sorgen für den Hannoveraner-Nachwuchs.

Jährliche Höhepunkte sind die traditionellen Hengstparaden Ende September/Anfang Oktober.

Dabei werden die Tiere in zahlreichen Vorführungen präsentiert, geritten und gefahren von Mitarbeitern in teils prachtvollen historischen Uniformen.

shutterstock.com - Kim Kuehke
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shutterstock.com - Sandra Lorenzen-Mueller
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Naturpark Lüneburger Heide

Im Norden der Lüneburger Heide, von Buchholz in der Nordheide bis Soltau im Süden, von Schneverdingen im Westen bis an die Grenzen der Hansestadt Lüneburg im Osten entfaltet sich der Naturpark Lüneburger Heide.

Er ist ein Landstrich mit vielen Facetten: Leuchtende Heideflächen, mystische Moore, frisch duftende Laubwälder, glasklare Bäche, langsam fließende Flüsse sowie schützenswerte Heidedörfer mit alten reetgedeckten Bauernhäusern.

Wussten Sie, dass der Naturpark Lüneburger Heide der erste Naturpark Deutschlands ist? Und bis heute ist ein riesiger Teil des Naturschutzgebietes komplett autofrei.