shutterstock.com - P.Eing

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Lassen Sie sich zurückversetzen und machen Sie sich ein Bild vom damaligen Leben – auch die Museen in der Region entführen Sie in die Geschichte und machen diese wieder lebendig.

Mit seinen Naturwundern, Kulturhighlights und Freizeitattraktionen ist der Harz im Sommer wie Winter ein Urlaubsparadies für die ganze Familie. Besuchen Sie den Harz und erleben Sie eine erholsame und erlebnisreiche Verschnaufpause inmitten dieses Zaubers. Die Möglichkeiten, den Harz zu entdecken sind vielfältig. Alles ist hier möglich, vielleicht auch die Begegnung mit einem märchenhaften Berggeist, wer weiß das schon.

Ferienregion Harz- einfach zauberhaft!

Die Ferienregion Harz lädt mit ihrem Nationalpark und den schönen Altstädten mit Fachwerkhäusern zu einem märchenhaften Urlaub ein. Der Harz ist zweifelsfrei das nördlichste aller Mittelgebirge in ganz Deutschland, eine Landschaft voller Mythen und Magie, geprägt von dunklen Nadelwäldern, frischen Laubwäldern, durchzogen von lichtdurchfluteten Hochebenen, berauschend duftende Bergwiesen, Hochmooren, Seen, Talsperren und schroffen Granitklippen und dem sagenumwobenen Brocken, im Volksmund auch als „Blocksberg“ bekannt.

Hier finden schaurige Geister in Bergruinen, ungewöhnlich geformten Felsen, dunklen Wäldern und Bergstollen eine ideale Zuflucht.  Allerdings sagt man, dass es nur wenigen Auserwählten gelingt die Riesen, Zwerge, Berggeister, Hexen und Teufel zu erblicken. Bekannt ist der Harz über die Grenzen hinaus für seine einmaligen Weltkulturstätten, historischen Erzlager und natürlich der früheren innerdeutschen Grenze, welche heute zu einem "Grünen Band" geworden ist.

Diese ehemals innerdeutsche Grenze kann man dort immer noch sehen und teilweise bewandern.  In den ursprünglichen Wäldern rund um den höchsten Berg im Harz (Brocken), haben sich wieder Luchse, Wölfe und Wildkatzen angesiedelt, weshalb hier im Jahr 2006 der Nationalpark Harz entstand, eine atemberaubende Landschaft, deren Schönheit beeindruckt. Schon Johann Wolfgang von Goethe war von der rauen Schönheit des Harzes fasziniert. Seine Harzreisen beeinflussten Goethe aber auch in seinen literarischen Werken. So wurde dem Harz mit seinem Meisterwerk "Faust" ein ewiges Denkmal gesetzt.

Überall im Harz begegnen einem Spuren der längst vergangenen Zeit.

Schlösser und Burgen, umgeben von tiefen Wäldern laden jeden zu einer Besichtigung ein.

Lage

Der Harz erstreckt sich vom Oberharz mit der niedersächsischen Bergwerksregion rund um Goslar, über den Nord- und Südharz bis nach Osten zur Lutherstadt Eisleben.

Es ist das höchste Gebirge Norddeutschlands. Die Bundesländer Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen treffen im Harz aufeinander. Insgesamt erstreckt sich der Harz über eine Länge von 110 Kilometern und eine Breite von ungefähr 40 Kilometern.  Die höchste Erhebung ist der Brocken mit 1.142 m. Als Deutschland bis 1989 in die BRD und DDR geteilt war, verlief die Grenze durch den Harz.

Karte Harz
shutterstock.com -  R_Pilguj

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Wintersport

Die Wintersportangebote sind ebenso vielfältig und abwechslungsreich wie die gesamte Landschaft des Mittelgebirges. Der Harz hat im Winter seine ganz eigene Stimmung, eine weiße, geheimnisvolle Welt mit schneebehangenen Bäumen.

Urlauber haben hier die Möglichkeit, sämtliche Wintersportarten auszuüben und gleichzeitig die einzigartige Naturlandschaft zu genießen. Durch die weiße Winterlandschaft führen mehr als 500 Kilometer gut geräumte Langlaufloipen und zeigen den Harz von seiner idyllischsten Seite. Temporeiche Abfahrten, Schlittschuhlaufen auf den Natureisflächen und breite Rodelbahnen bieten Spaß und gestalten den Winterurlaub äußerst abwechslungsreich. Bei einem Winterurlaub im Harz darf auch eine Fahrt mit dem Pferdeschlitten nicht fehlen.

Geschichte

Schon vor 3.000 Jahren baute man im Harz Erz ab. Im Mittelalter entstanden große Bergbauhütten und Steinbrüche, in denen Erz, Silber, Blei, Braunkohle und sogar Marmor abgebaut wurden. Der tausendjährige Harzer Bergbau ist heutzutage vielerorts in Bergwerksmuseen und Schaubergwerken erlebbar.

Dem Bergbau verdankt die Region auch die Harzer Städtekultur mit ihren prachtvollen Fachwerkbauten. Doch auch die kleineren Bergdörfer sind äußerst sehenswert.

Die Geschichten der Walpurgisnacht sind über die Grenzender Region bekannt. Hexen fliegen auf ihren Besen zum Brocken, um hier den Teufel zu verehren. Noch heute findet man steinerne Zeugen ihres höllischen Umtriebs, die Teufelskanzel und den Hexenaltar. Die Walpurgisnacht auf dem Brocken wurde durch Goethes "Faust" weltbekannt. 

shutterstock.com - M.Wolf

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Wandern

Der Harz bietet die Möglichkeit zum Wandern durch gleich drei deutsche Bundesländer, nämlich Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Aktivurlauber führt es beispielsweise in den Nationalpark Harz, in die drei Naturparks und den Geopark Harz, hier sind Wanderrouten für jeden Anspruch garantiert. In den vergangenen Jahren entstanden verschiedene Themen-Wanderwege, die dem Urlauber sehr viel Wissenswertes über die Geschichte und Kultur des Harzes vermitteln.

Tauchen Sie auf märchenhaften Wandertouren ein in die Faszination Harz. Auf 8.000 km Wanderwegenetz im Harz erwarten Sie Wandertouren für jeden Geschmack und Schwierigkeitsgrad. Ob auf den viel besuchten Brocken, den Wurmberg oder auf einem der Wanderwege rund um Braunlage. Langeweile kommt hier nicht auf, denn links und rechts der Wanderwege gibt es viel zu entdecken.

shutterstock.com - K-I-Photography

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Genießen

Im Harz kann man nicht nur wandern, sondern auch genießen. Der Harz ist eine typische Biergegend.

Überregional bekannt ist die Hasseröder Brauerei in Wernigerode. Dazu schmeckt ein typischer Likör wie der Schierker Feuerstein, ein Kräuterlikör. Wenn die Getränke ausgewählt sind, sollte auch das passende Essen nicht fehlen. Bekannt ist der Harzer Käse, ein herzhafter Sauermilchkäse mit nur 1% Fett, den man auf einem Schmalzbrot und mit Zwiebeln genießt. Typisch für den Harz sind auch Wildgerichte, Bachforellen, Heidelbeeren, Schlachtplatten, Braunkohl mit Brägenwurst, eine rohe oder leicht geräucherte Mettwurst aus magerem Schweinefleisch und auch Klöße mit Birnen und Speck.

Foto: Karl Johaentges | Bildrechte: HEZ

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Sehenswert
Iberger Tropfsteinhöhle

Die Iberger Tropfsteinhöhle wurde im Juli 2008 eröffnet und ist seitdem für Jung und Alt ein Schauplatz unserer Erdgeschichte.

In zwei Museen spiegeln sich die großen Highlights der deutschen Höhlenarchäologie wieder. Die Iberger Tropfsteinhöhle befindet sich im Kalkgestein eines ehemaligen Riffs im 563 m hohen Iberg. Die eigentliche Tropfsteinhöhle misst 123 m. Zählt man zusätzlich den 78 m langen "Hauptmann-Spatzier-Stollen", den "Gelben Stieg" und zwei weitere Hohlräumen dazu, kommt sie auf eine Gesamtlänge von 300 m.

Die Höhle wurde von 2006 bis 2008 zu einem "Höhlen-Erlebnis-Zentrum" ausgebaut, dessen drei Hauptthemen "Faszination Höhle", "Die "älteste" Familie der Welt" und "Ein Riff auf Reisen" sind.

Goslar

Mittelalterliche Handelsmetropole und Machtzentrum der deutschen Kaiser - Goslars mehr als tausendjährige Geschichte ist noch heute überall sichtbar.

Die prächtige Kaiserpfalz, die Reste der mittelalterlichen Stadtbefestigung, zahlreiche Kirchen und gut erhaltene bunte Fachwerkhäuser laden zu einem Besuch in die Vergangenheit ein.

Seit 1992 gehört die Altstadt Goslars gemeinsam mit dem Erzbergwerk Rammelsberg zum Weltkulturerbe der UNESCO.

shutterstock.com - Valentin Ivantsov

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