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Doch die Region ist nicht nur Natur. Historische Klöster- und Burganlagen,
Erlebnis- und Freizeitbäder, hochkarätige Musik und Theaterveranstaltungen, oder weltweit bekannte technische Bauwerke, wie das Wasserstraßenkreuz im Norden der Landeshauptstadt, prägen das abwechslungsreiche Profil der Region.

Hier befinden sich 28 der insgesamt 80 sehenswerten Bauwerke entlang der „Straße der Romanik“, und natürlich nicht zu vergessen, die Landeshauptstadt Magdeburg, die sowieso in jedem Fall einen Besuch wert ist. Ob Wandern, Radeln, Wassersport, Angeln oder das Interesse an Kunst und Kultur, eine Reise in diese Region mit ihren vielen Gesichtern lohnt sich in jedem Fall.

Willkommen an den Wassern der Elbe, in der sanften, hügeligen Weite der Börde und in der rot blühenden Colbitz-Letzlinger Heide mit ihrem betörenden Lindenwald.

Elbe-Börde-Heide- Natur und Stadt erleben

Bei dieser Region, rund um Magdeburg gelegen, ist der Name Programm.

Wenn Sie einen naturnahen Urlaub mit vielen Möglichkeiten zu Wanderungen, Radtouren oder natürlich auch Städtebesichtigungen erleben wollen, ist die Elbe-Börde-Heide-Region ein ideales Ziel. Zu entdecken gibt es hier Ungewöhnliches und oft auch wenig Bekanntes. 

Die Elbe, seit Jahrhunderten „Lebensader“ für die an ihren Ufern gewachsenen Siedlungen, und als Transportweg auf 940 km schiffbar. Wenn der Strom Magdeburg erreicht, dann hat das Wasser von der Quelle im Riesengebirge an eine fast tausend Kilometer lange Reise hinter sich. Hier lässt sich ein traumhafter Tag am Wasser verbringen.

Die Börde, die sanft hüglige Landschaft, ist für die fruchtbarsten Böden Deutschlands bekannt. Alte Herrenhäuser erzählen vom Reichtum, den diese Fruchtbarkeit in manchen Abschnitten der Geschichte ermöglichte. Auf der „Süßen Tour“ kann man der Geschichte des Zuckers, der Zuckerrübe und der damit verbundenen regionaltypischen Küche folgen.

Dabei bietet sich die Möglichkeit, alte und neue Produktionsstätten, Landgasthöfe oder Museen zu besuchen. Ähnliches gilt für die „Salzige Tour", die der Spur des „Weißen Goldes" (Steinsalz) folgt und auf teilweise alten Handelsstraßen unter anderem nach Staßfurt, Bernburg und Genthin führt. Doch eines bleibt immer der Mittelpunkt, und das ist die einzigartige Natur.

Und dann ist da noch die Heide, eine stille, reine Landschaft, eine fast menschenleere Insel im dicht besiedelten Deutschland, mit dem größten zusammenhängenden Lindenwald Europas. Der richtige Ort, um die Seele baumeln zu lassen. Naturfreunde werden begeistert sein. ​​​​​​​

Lage

Die Region Elbe-Börde-Heide, die das Umland von Magdeburg bezeichnet, liegt im Herzen Sachsen-Anhalts, südwestlich der Altmark.

Wandern, Radfahren und mehr

Die rund um Magdeburg gelegene Region ist nicht nur bei kulturell interessierten Touristen beliebt, sondern auch bei den Aktivurlaubern, die eine traumhafte Natur genießen können.

Die weiten Auen der Elbe, die sanften Hügellandschaften der Magdeburger Börde und die Kulturlandschaft der Heide laden zu vielfältigen Fahrrad- und ausgedehnten Wandertouren ein. Magdeburg hat mit seiner „Kulturlandschaft Elbaue" ein Paradies mit Rad- und Wanderwegen sowie historischen Parkanlagen geschaffen und lässt Sie auf dem Elberadweg die Landschaft hautnah erleben.

Wer Historie, Kultur und Kunst mit Aktivität verbinden will, für den ist die "Straße der Romanik", die sich durch die Region schlängelt eine wahre Fundgrube, denn in der Region Elbe-Börde-Heide finden sich allein 28 imposante romanische Bauten als Zeugnisse mittelalterlicher Geschichte. Beliebte Erholungs- und Wandergebiete des Bördekreises sind auch das Hohe Holz, der größte zusammenhängende Auenwald Mitteleuropas oder der Naturpark Unteres Saaletal.

Die Region Elbe-Börde-Heide ist auch ein Pferde-Paradies. Mit derzeit 7 Reittouren steht Freizeitsportlern und Aktivurlaubern vor Ort ein abwechslungsreiches Angebot zur Auswahl, das zum Erkunden einlädt. 

Für Aktivitäten mit Kanu, Sportboot oder auf dem Ausflugsschiff, im und auf dem Wasser, bieten sich schließlich die Elbe und im beschränkten Rahmen die in der Region liegenden Abschnitte von Saale und Bode an. 
Ob auf dem Wasser, zu Fuß, zu Pferd oder mit dem Fahrrad – der Entdeckerfreude sind fast keine Grenzen gesetzt.

Karte Elbe-Börde-Heide
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Kulinarik

Die Region Elbe-Börde-Heide gilt als süßeste Ecke in Deutschland.

Jede zweite deutsche Rübenzuckerfabrik arbeitete im ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert dort. Was lag da näher, als die Rübe auch für die Gastronomie zu nutzen. Zum Beispiel durch süßsauer eingelegte Zuckerrüben und Rübenschnaps. Gerade die Börde ist die Region, in der sich die traditionelle bäuerliche Küche, die so genannte Hausmannskost, bis heute erhalten hat.

In vielen Gasthöfen werden die typischen Gerichte der Region, wie u.a.: Bötel mit Sauerkraut und Erbsbrei, Himmel und Erde, Pottsuse oder Swartsur angeboten.

Finden Sie doch einfach bei einem Besuch heraus, was hinter den Gerichten steckt und entdecken Sie ganz neue Geschmackserlebnisse.

Sehenswertes
Burg Ummendorf

Die Burg Ummendorf, eine ehemalige Wasserburg, beheimatet das kulturgeschichtliche Regionalmuseum der Magdeburger Börde.

Neben einer Besteigung des Turmes mit wunderbarer Fernsicht, den Gärten und der Landtechnik-Ausstellung mit dem in Sachsen-Anhalt der einzigen komplett erhaltenen Dampfpflugsatz, lockt die Burg mit besonderen Veranstaltungen.

Ein weiteres Highlight ist der Kräutergarten, der einzige seiner Art mit historischen und heutigen Nutzpflanzen in der Börde. Der Kräutergarten wurde als weitläufige parkähnliche Anlage im Außengelände entlang der Burg angelegt. Gestaltet wurde der Garten bereits 1980 durch den ehemaligen Leiter Heinz Nowak.  Mittlerweile befinden sich über 400 Pflanzenarten und -sorten exemplarisch in mehr als 20 Beeten. Burg Ummendorf und das Bördemuseum lassen kleine und große „Entdeckerherzen“ schneller schlagen.

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shutterstock.com - Corinna Huter - Motorsport Arena Oschersleben

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Motorsport Arena Oschersleben

Die Motorsport Arena Oschersleben ist Deutschlands nördlichste Rennstrecke.

Im Motorpark fährt die DTM und die IDM. Auch die Superbike WM ist hier neben anderen großen Rennserien schon gefahren. Die Anlage in Oschersleben trägt bewusst das Wort Arena in ihrem Namen, denn ihr Arena-Flair ist deutschlandweit nahezu einmalig. Da die Zuschauerbereiche nur wenige Meter oberhalb der Strecke angelegt wurden, können Motorsportfans das Geschehen hautnah mitverfolgen.

Mit vielen Welt- und Europameisterschaften, sowohl auf der mehr als 3,6 Kilometer langen Strecke, als auch auf der zugehörigen Kartbahn, Konzerten und weiteren Großveranstaltungen ist die Strecke in der Magdeburger Börde mittlerweile ein Aushängeschild für die Stadt Oschersleben und die Region.

Ob Rennveranstaltung oder nicht – die Arena bietet an allen Tagen ein vielfältiges Programm.

Magdeburger Zoo

Der Magdeburger Zoo liegt inmitten des idyllischen Vogelgesang-Parks.
Auf über 16 Hektar gepflegter Natur- und Gartenlandschaft sind etwa 1400 Tiere in 243 Arten unter dem Motto „tierisch nah“ erlebbar. Naturnahe Anlagen mit kaum wahrnehmbaren Grenzen ermöglichen eine gefühlte und tatsächliche Nähe zum Tier.

Alle Kinder erhalten ab 2017 freien Zooeintritt. Dies ist eine komplett neue Strategie, die in europäischen Zoos bisher einzigartig ist. Besuchen Sie bei einem Zoo-Spaziergang die neue Schimpansen-Anlage. Auf 1500 qm Fläche Aussichtsterrasse und großen Sichtscheiben haben Sie die Möglichkeit, 10 Schimpansen von Angesicht zu Angesicht gegenüberzustehen.

Weitere Highlights sind die Savannenlandschaft oder die Fütterungen der Pinguine und Elefanten. Weitere Schaufütterungen & Tiershows finden in der TierischNah-Arena (200 Sitzplätze) statt. Zum ausgiebigen Spielen und Toben laden gleich zwei Zoo-Spielplätze ein. So können abenteuerlustige Entdecker an einem kleinen Bach nach Herzenslust toben und spielen. Die Klettertürme, Hüpfteller, eine Seilbahn und ein Sandkasten bieten Unmengen an Spiel und Spaßmöglichkeiten. Über Rutschen gelangt man direkt in den Streichelzoo, der besonders bei den Kindern äußerst beliebt ist. 

Ach, und nicht zu vergessen: Brautpaare können sich ab Januar 2019 im Zoologischen Garten Magdeburg das Ja-Wort geben.

shutterstock.com - Nuttapong Jeenpadipat
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