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shutterstock.com - Drozdowski - Monschau in der Eifel

Ferienregion Eifel -Feuer, Wasser, Luft und Erde

Feuer, Wasser, Luft und Erde – kaum eine andere Region in Deutschland ist so von den Elementen geprägt, wie das Mittelgebirge Eifel.

Das Landschaftsbild spiegelt die geologische Entwicklung von Jahrmillionen im Zeitraffer wider: von Flüssen durchzogene Täler, ausgeloschene Vulkankegel, vermoorte Trockenmaare, bizarre Felsformationen und aufgeschichtete Höhenzüge.

Eine Landschaft, die sich stetig zu wandeln scheint – eine Region, die durch die Schaffung von Nationalpark Eifel, UNESCO Global Geopark und Naturparken besonderen Schutz erfährt.

Zahlreiche geologische Entdeckungstouren führen hinein in ein grünes Land mit versteckten Tälern und ursprünglichen Orten der Eifel, wo Burgen und Klöster auch eine reiche Kulturlandschaft widerspiegeln.

Lage

Die Eifel ist der deutsche Teil eines bis zu 746,9 m ü.] hohen Mittelgebirges in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen (Deutschland), dessen Fortsatz in Belgien und Luxemburg die Ardennen sind.

Dieses grenzüberschreitende Gebirge ist Teil des Rheinischen Schiefergebirges.
Sie erstreckt sich über eine Fläche von 5300 km²

Karte Rheinhessen
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 shutterstock.com - Jan Miko - Nationalpark Eifel

Klima

Die Eifel gehört zum atlantischen Klimabereich mit relativ hohen Niederschlägen; die Winter sind mäßig kalt, ausgedehnt und teilweise schneereich; die Sommer oft feucht und kühl. Vorherrschende Windrichtung ist West-/Südwest.

Relativ trockenes und milderes Klima herrscht im Wind- und Regenschatten der Hocheifel. Sibirische Kaltluft bleibt in den höheren Lagen der Eifel wenig wetterwirksam, da die Atlantiknähe auch im Winter mildere Meeresluft an die Eifel heranführt.

Die bioklimatischen Bedingungen sind in der Eifel günstig. Wärmebelastung und Luftschwüle treten im Sommer nur selten auf. Die Eifel hat insgesamt ein ausgesprochenes Reizklima, wobei die Hochlagen als reizstark gelten. Die Eifel ist ein Reinluftgebiet mit sehr geringer luftchemischer Belastung. An heißen Sonnentagen ergibt sich auch manchmal eine erhöhte Konzentration von bodennahem Ozon.

Wandern

Das Wandern in der Eifel ist immer abwechslungsreich und spannend.
Es ist die ideale Möglichkeit, eine Landschaft intensiv zu erleben.

Langsam durch die ursprüngliche Natur wandern, die Hektik des Alltags abstreifen und die Schönheiten links und rechts des Weges entdecken. Die Eifel hat viele verschiedene Landschaften zu bieten, die durch das Wechselspiel der Elemente entstanden sind - vom Nationalpark Eifel über das Hohe Venn, die Vulkaneifel, das Bitburger Gutland oder die Felslandschaften an der Grenze zu Luxemburg.

Alle Wanderwege sind nach den Kriterien des deutschen Wanderverbandes oder des deutschen Wanderinstitutes angelegt und zeichnen sich durch Wanderqualität aus. Zusätzlich sind Eifelsteig, Ahr Steig, Eifelleiter und Traumpfade zertifizierte Wanderwege. Vorbei an gelben Ginsterhecken und weitem blauen Himmel. Natur wird hier zur Philosophie und so verwundert es nicht, dass die Region mit einem eigenen Nationalpark ausgezeichnet wurde. "Genusswandern" steht im Vordergrund der erlebnisreichen Wandertouren - mitten durch ursprüngliche Natur und die vulkanische Vergangenheit der Eifel, vorbei an historischen Burgen und Schlössern und mit weiten Ausblicken in die Landschaft.

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shutterstock.com - lcrms - Wandern in der Eifel

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shutterstock.com - Bram Reusen - Wandern in der Eifel

Radfahren

Ob eine Radtour an der Ahr, eine Radtour Mosel-Eifel oder eine Fahrradtour Rhein-Eifel, eine Fahrradtour in der NRW-Eifel oder in der rheinland-pfälzischen Eifel - die Eifel bietet viele Möglichkeiten für eine Radtour.

Die landschaftliche Schönheit der Eifel erschließt sich durch ein flächendeckendes Netz an hervorragend ausgebauten Radwegen. Alle Strecken sind einheitlich und durchgängig ausgeschildert und touristische Informationstafeln erläutern Sehenswertes an den Wegen.

Die Tourenauswahl ist nahezu unbegrenzt: Eine Besonderheit ist das dichte Netz an Radtouren auf stillgelegten Bahntrassen, mal führen die Fahrradtouren aber auch entlang der Flüsse und Bäche und mal über die weiten Hochflächen mit malerischen Ausblicken, den so genannten Eifel-Blicken. Hier verschmelzen landschaftlicher Genuss und sportliche Herausforderung miteinander. Durch ursprüngliche Natur, vorbei an Vulkanen und durch felsige Passagen. Mountainbike-Erlebnis pur gibt es im Land der Maare und Vulkane. Im Trail Park Vulkaneifel (ca. 750 km ausgeschildertes Wegenetz mit über 17.500 Höhenmetern) verschmelzen landschaftlicher Genuss und sportliche Herausforderung miteinander. Weitere Herausforderungen findet man rund um den legendären Nürburgring in der Radarena am Ring.

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Wintersport in der Eifel

Die Eifel ist auch im Winter ein tolles Ausflugs- und Urlaubsziel. Denn hier kann man mit seinen Skiern oder dem Snowboard rasant den Berg hinunter sausen, eine Langlaufskitour durch die verschneite Winterlandschaft unternehmen, einen romantischen Wintersparziergang machen oder auf einem der kleinen Seen Schlittschuh laufen. Eines der Skigebiete befindet sich rund um Monschau-Rohren.

Hier verwandeln sich die im Sommer so grünen und von Bäumen umrandeten Hügel zu tollen Skipisten auf denen jeder voll und ganz auf seine Kosten kommt. Neben vier alpinen Abfahrten gibt es auch eine Waldabfahrt und für die Langläufer gibt es zahlreiche gut markierte und wunderschön gelegene Pisten, die durch das Monschauer Land führen.

Schlösser & Burgen der Eifel

Aufgrund ihrer Lage im Westen Deutschlands und der früher dort herrschenden politischen und territorialen Zersplitterung gibt es in der Eifel zahlreiche schöne mittelalterliche Burgen und historische Ruinen.

Sie erzählen von einer vergangenen Welt und geben den Besuchern einen Einblick in das Leben am Hof vor mehreren hundert Jahren.

Der Nürburgring

Der Nürburgring ist eine im Juni 1927 eingeweihte Rennstrecke, gelegen im Herzen der Eifel zwischen Adenau und Mayen. Benannt wurde Strecke nach der gleichnamigen Burgruine Nürburg, welche heute inmitten der 20 km langen Nordschleife des Nürburgrings auf einer 678 m hohen Erhebung liegt.

Die legendäre „Grüne Hölle“ ist ein Muss für alle Motorsportfans und auf jeden Fall einen Ausflug wert.

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Kulinarik

Preußisch-Sibirien wurde die Eifel im 19. Jh. oft genannt.
Milch und Honig flossen keineswegs üppig, nicht einmal in den Herrenhäusern des Adels. Acker und Stall, Jagd und Wald gaben kaum das her, was zum Überleben nötig war. So glänzen die überlieferten Rezepte weniger durch Opulenz als durch Einfallsreichtum.

Aus wenig so viel machen wie möglich - das war das wichtigste Rezept der Eifler Hausfrau. Dabei stand ihr zur Verfügung, was Landwirtschaft und Garten lieferten, dazu sammelte sie Früchte und Kräuter. Die Blätter des jungen Löwenzahns eignen sich bestens für einen Salat, der mit Kartoffeln und Speck serviert wird. Hongslatze wird das noch heute beliebte Gericht genannt.

Ein Fisch, gebraten, gekocht oder geräuchert, ist in der Eifel besonders beliebt: die Forelle. Auch für flüssige Nahrung ist gut gesorgt. Im Ahrtal wird Rotwein, vor allem Spätburgunder, angebaut - und das oft in sehr guter Qualität.

Die Eifler fanden aber auch schnell heraus, dass man Wein nicht nur aus Trauben, sondern auch aus Äpfeln keltern kann. Der etwas herbe Apfelwein wird in der Region Viez genannt. Apollinaris und Gerolsteiner - das sind klangvolle Namen für Mineralwässer aus den vulkanischen Tiefen der Eifel.

Die Einheimischen bevorzugen eher Bier: das Bitburger, gebraut in einem Familienbetrieb, der sich mit Eifler Beharrlichkeit an die Weltspitze gesetzt hat. Inzwischen haben sich eine ganze Reihe Restaurants darauf spezialisiert, hochwertige Produkte aus der Region anzubieten und die Traditionen den Gästen der Region näher zu bringen.

Die Eifel ist auch geschmacklich eine Reise wert!